Aussortierte Dinge sollten möglichst schnell aus dem Blickfeld verschwinden, damit man nicht einen Tag später wieder ins Grübeln kommt. Dazu gehört auch nicht, das Ganze in den Keller zu stellen und das Entsorgen auf irgendwann-mal zu verschieben. Das irgendwann-mal kommt meistens nie.

Hier ein paar Möglichkeiten

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Kleider spenden

In der momentanen Flüchtlings-Situation ist es natürlich gut zu spenden. Die Kleidung sollte noch tragbar und gut sein, also keine kaputte, verfärbte, fleckige Kleidung. Bei den meisten Kleiderkammern wird auch nur saisonale Kleidung angenommen. Informationen findet man meistens auf der Internetseite der Stadt oder Region.

Vorsicht vor falschen Kleidercontainern:
Wer wirklich etwas Gutes tun will, sollte darauf achten, dass der Kleidercontainer nicht von einer Betrügerfirma illegal aufgestellt wurde. Hinweis darauf ist zum Beispiel, wenn keine Adresse auf dem Container steht. Lest immer genau nach was auf dem Container steht, oder schaut auf der Internetseite der Organisation nach, für die Ihr spenden wollt  – z.B. DRK. Dort gibt es eine Auflistung wo die Container genau stehen.

Direkt bei der Kleiderkammer:
Es gibt auch die Möglichkeit direkt bei der Kleiderkammer abzugeben. Das bevorzuge ich. Dort kann man direkt nachfragen was gerade am dringendsten benötigt wird – vielleicht ergibt sich dadurch eine neue Motivation auszusortieren.

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Flohmarkt

Wer selbst bestimmen will, zu welchem Preis man die geliebte Kleidung verkauft, dazu Zeit und Nerven genug hat, kann natürlich auch auf einem Flohmarkt verkaufen.

Achtet hier auf einen übersichtlichen Stand, damit nicht alles zerwühlt wird und realistische Preise. Setzt euch auch eine Schmerzgrenze, für wieviel ihr ein Teil mindestens hergeben würdet. Denn es wird oft gehandelt. Oder bietet die Möglichkeit an, mehrere Teile mit einem kleinen Rabatt im Packet zu verkaufen. In der Zeitung oder unter Internetseiten wie www.flohmarkt.de findet ihr die nächsten Flohmärkte in eurer Nähe.

Achtung: Krempel-Falle!
Für die Kiste mit dem „ich geh damit irgendwann mal auf den Flohmarkt“ besteht eine große Chance, am Ende doch wieder für Jahre im Keller zu versauern. Wenn diese Kiste und der Entschluss existiert, direkt einen Termin suchen, buchen und vorbereiten.

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Klamotten-Tausch

Neuer Trend ist der Kleidertausch. Online z.B. über kleiderkreisel oder auf Tauschpartys mit dem Motto „swappen statt shoppen“. Es funktioniert meistens nach dem einfachen 1:1 Prinzip. Eine Mindestmenge schöner, gut erhaltener, saisonaler Kleidungsstücke muss mitgebracht werden, für die es einen Chip oder eine Wertmarke gibt. Pro Wertmarke kann man sich dann ein Teil aussuchen und mitnehmen, egal ob man einen Gürtel gegen eine Jacke getauscht hat, oder umgekehrt. Schaut euch aber auch hier die Regeln der Veranstalter an… und naja… eigentlich wollten wir ja ausmisten ;).

b3lineicon|b3icon-shop||Shop

Second-Hand Laden

Hochwertige, noch sehr gute Kleidung oder beliebte Marken könnt ihr auch zum Second-Hand Laden bringen. Aber setzt euch nicht zu hohe Erwartungen.

Der Second-Hand Laden bestimmt den Preis, zu dem verkauft wird und bekommt natürlich auch einen Prozentteil der Verkaufssumme. Am besten vorher anrufen und nachfragen, ob Interesse besteht, bevor man mit einem riesigen Kleidersack vorbei geht.

b3lineicon|b3icon-computer-click||Computer Click

Online verkaufen

eBay Kleinanzeigen, vinted, facebook, shpock …
Es gibt viele Möglichkeiten Kleidung online zu verkaufen. Aber es ist nichts für Ungeduldige oder Bequeme. Es kann lange dauern, man muss teilweise viel hin und her schreiben wenn es Rückfragen gibt, dazu kommt dann noch das Verpacken und Versenden.

Wenn Ihr über das Internet verkaufen möchtet, schaut euch vorher genau die FAQs an. Wie funktioniert der Bezahlablauf? Was ist, wenn kein Geld kommt und die Kleidung aber schon versandt ist? Was ist bei Verlust auf dem Postweg, oder Betrugsverdacht, usw.?