Punkt 1 auf meiner Ausmisten-Liste ist der Kleiderschrank. 

Bei mir ein schwieriges Thema. Obwohl ich keine Hipster-Dame bin, sondern die pragmatische Was-ist-gewaschen-und-passt-mir Person, habe ich einen überquellenden, vollen Kleiderschrank. Ich Stapel schon in zweiter Reihe und habe den Überblick lange verloren, daher habe ich dafür auch mehrere Schritte und Tage eingeplant.

1. Schritt beim Ausmisten – Alles Raus und zwar in einzelnen Kategorien, zum Beispiel alle Oberteile.

Dabei kamen bei mir erschreckende Ergebnisse zum Vorschein.
Ein Beispiel: Ich habe 35 Sport-Tops. Dabei mache ich nur, wenn überhaupt *hüstel*, einmal in der Woche Sport und trage dabei momentan abwechselnd 4 Lieblingsoberteile.

Wie es soweit kam?! Schuld sind die guten Vorsätze. Der Gute Vorsatz „abnehmen“ mit einem Zumba-Kurs – zur Motivation gab es neue Sport-Outfits. Yoga für die Entspannung – vor Jahren war ich mit meiner Freundin im Yoga-Urlaub in Italien, dafür mussten natürlich Yoga-Outfits her (habe seitdem übrigens kein Yoga gemacht). Sport für den Rücken – mit dem Start im Rückenkurs gab es natürlich neue Sport-Outfits… und so stapelt es sich… so viel zu meinem Chaos.


 

PlatzDa2016_Tag1_1Los geht’s 

Folgende Kategorien werden angepackt: 

  • Oberteile wie Blusen, Shirts, Pullover, T-Shirts
  • Unterteile wie Jeans, Hosen, Röcke
  • Kleider, Röcke, Kostüme, Anzüge
  • Jacken, Mäntel
  • Unterwäsche
  • Strümpfe, Strumpfhosen
  • Sportkleidung wie Badeanzüge, Bikinis, Sporthosen, Sportoberteile, Wanderhosen, etc.
  • Kleinteile wie Schals, Mützen, Handschuhe, Gürtel
  • Taschen, Portmonees
  • Schuhe

Jedes Teil wird angezogen. Und nach folgenden Kriterien (aus)sortiert: 

  • Passt und steht es mir?
  • Fühle ich mich darin wirklich Wohl? Ziehe ich es gerne an?
  • Habe ich das Oberteil im letzten Jahr getragen?

Tipp-SymbolWenn Ihr nicht wisst ob ihr ein Teil wirklich in der letzten Zeit getragen habt.
Hängt nun zum Anfang des Jahres alle Kleiderbügel im Schrank mit der Kleiderbügelöffnung nach vorne in den Schrank. Wenn es getragen wurde dreht ihr beim zurück hängen in den Schrank den Kleiderbügel mit der Kleiderbügelöffnung nach hinten.
Alles was dann ende Juni noch mit der Kleiderbügelöffnung nach vorne hängt, also noch genau so wie Anfang des Jahres, kann dann vielleicht raus?!


FAV_MuffelAchtung vor „da passe ich irgendwann wieder rein“ oder „das trage ich dann mal zum renovieren/streichen/rumgammeln/gartenarbeit“. 
Also, so schwer es mir fällt, ich werde nicht mehr in die 34/36 passen, die ich mit 22 getragen habe. Auch brauche ich keine 35 Sport-Tops, dabei sehen die alle noch gut aus. Und auch die Schuhe, die ich mir vor vier Jahren gekauft habe und noch nie getragen habe – sie sind neu, aber ich werde sie mit 99% Sicherheit auch die nächsten 4 Jahre nicht anziehen.


 

Also ran an den Kleider-Speck und macht euch frei!!!