Oft werde ich belächelt, weil ich alles zu Papier bringe oder total begeistert bin, wenn ich einen schönen ToDo Kalender im Buchhandel gefunden habe. Auf der anderen Seite habe ich in meinem Beruf oft Lob bekommen, weil ich trotz Stress und mehrerer Projekte gleichzeitig den Überblick behalte und vor allem die Ruhe.

Dies verdanke ich unter anderem meiner Listenführung und dem damit verbundenen Zeitmanagement. Im Haushalt gibt es zwar keine Projekte mit Deadline und Korrekturschleifen, aber ich finde, Familienmanagement ist nicht weit davon entfernt.

Hier ein paar Tipps zum arbeiten mit ToDo-Listen.

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Achtung

Oft ist es so, dass man sich einfach viel zu viel auf die ToDo Liste schreibt. Am Ende des Tages steht man dann vor einem Berg unerledigter Dinge und ist demotiviert und gefrustet. Bleibt realistisch mit dem, was an einem Tag zu schaffen ist.

Es soll nicht heißen „Ich muss heute diese wichtige Aufgabe erledigen“, sondern „Wann ist der richtige Tag für diese wichtige Aufgabe“.

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Planung

Plant Wochenweise in einem Wochenplaner und achtet darauf, dass genügend freie Zeit bleibt, um mal durchzuatmen. Dinge die man gerne erledigen würde, aber nicht an einen Termin gebunden sind, finden Platz auf einer anderen Liste. Einige digitale Kalender oder Wochenplaner haben eine separate Aufgaben-Liste. Gebt den Aufgaben auf der Liste Prioritäten und wenn nicht alles in der Woche geschafft wird – egal – übernehmt es mit in die nächste Woche. Die Liste soll nicht den Alltag bestimmen.

Das richtige Maß

Wenn man weiterhin nur das tut was man momentan tut, erreicht man nie mehr als das, was man zurzeit erreicht. Aber am Anfang ist es besser, sich kleine Ziele zu setzen – kleine Ziele, kleine Erfolge.
Wenn das dann alles super funktioniert und man glücklich ist, kann man an die großen Ziele gehen und darauf hin arbeiten. Stellt euch hierfür die Frage: Was kann ich tun für das große Ziel und wie kann ich es in kleine Schritte unterteilen? Denn wenn das große Ziel Wochen, oder sogar Monate auf der Liste steht und man kann es nicht abhaken, zieht es einen nur runter. Also kleine Schritte.

Die Belohnung

Durchstreicht erledigte Aufgaben feierlich. Belohnt euch zum Beispiel mit 10 Minuten die Füße hoch zu legen, einer Lieblings-Serie im Fernsehen oder klopft euch selbst auf die Schulter.