In einer Umfrage zum Thema „Was stresst sie im Alltag besonders“ gab die Mehrheit HAUSHALT an. Kann ich gut verstehen, wäre auch meine Wahl gewesen.

Wir wohnen sehr beengt, ohne Keller und richtige Abstellmöglichkeiten. Also ist Chaos vorprogrammiert. ausserdem bilden sich immer wieder Chaos-Bereiche. Ein Bereich der mit einer Kleinigkeit beginnt, die nicht an diesen Ort gehört. Und dann zieht wie ein Magnet diese Kleinigkeit weitere Dinge an und schon ist ein großer Chaos Berg entstanden.

Es gibt viele Tipps zum Thema Haushalt – hier ein paar Taktiken zur Chaos-Beseitigung, die bei uns sehr gut wirken.

Die Chaos Bereiche auffinden

Gibt es in der Wohnung Bereiche die immer durcheinander sind, oder ein Gegenstand der immer dort liegt wo er nicht liegen sollte?! Hier lohnt es sich genau zu beobachten und auf Lösungssuche zu gehen. Steht z.B. der Wäschekorb neben der Waschmaschine, umgezogen wird sich aber im Schlafzimmer sind das Ergebnis Wäscheberge. Besser also noch einen kleinen Wäschesack im Schlafzimmer deponieren.

Chaos Bereiche beseitigen

Setzt diese Bereiche als ToDo in die Morgen- und Abend-Routine ein und kümmert euch jeweils 5 Minuten mit diesem Chaos Bereich auseinander. 

Ein schneller Rundgang

Für einen schnellen sichtbaren Erfolg gehe ich immer erst einmal mit einem Müllsack von Zimmer zu Zimmer und schmeiße alles weg was wirklich Müll ist. Dann im nächsten Schritt geht es mit einem Korb bewaffnet in jeden Raum und es kommt alles in den Korb was nicht in dieses Zimmer gehört. So hat man dann auch genügend Platz, um im Raum alles an seinen Platz zu räumen.

Die richtige Stimmung nutzen

Es gibt Tage an denen habe ich richtig Lust auszumisten und klar Schiff zu machen. Solche Stimmungen muss man auf jeden Fall sofort nutzen, denn wer weiß wie lange sie anhält. Am besten nimmt man sich kleine Dinge vor, wie eine Schublade, oder wenn mehr Zeit ist einen ganzen Schrank. So, dass man auch an einem Tag fertig wird, sonst steht man am nächsten Tag ohne Lust und deprimiert vor einem halb ausgeräumten Schrank. Oder sitzt bis spät in die Nacht mit 10 Espresso im Bauch vor einem Berg Dingen und der Frage, „kann das weg, oder nicht?“, während einem die Augen zufallen. Das habe ich oft gemacht.